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Burgen und Schlösser - 5 Ersttagsbriefe, Katalog-Nr. 995-999, Bund

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Die Ersttagsbriefe sind mit Briefmarken der Serie "Burgen und Schlösser" zu 20, 25, 90, 210 und... mehr
Produktinformationen "Burgen und Schlösser - 5 Ersttagsbriefe, Katalog-Nr. 995-999, Bund"
Die Ersttagsbriefe sind mit Briefmarken der Serie "Burgen und Schlösser" zu 20, 25, 90, 210 und 230 Pfennig, Katalog-Nr. 995-999, frankiert und abgestempelt mit Ersttagsstempel von Bonn am 16.11.1978. Die Briefmarken und Ersttagsbriefe zeigen Darstellungen der Serie "Burgen und Schlösser".

Im Rahmen der am 1. Januar 1979 in Kraft getretenen Gebührenordnung erschien ein weiterer Wert der Deutschen Bundespost „Burgen und Schlösser“:

  • 20 Pfg. Schloß Pfaueninsel. (Der 20-Pfennig-Wert mit der Beschriftung Deutsche Bundespost Berlin ist motivgleich am 14. April 1977 schon ausgegeben worden). Die Pfaueninsel, ein beliebtes Ausflugsziel der Berliner, liegt – innerhalb des Verwaltungsbezirks Zehlendorf der Stadt Berlin (West) – zwischen Wannsee und Kladow an der Havel. 1685 verschenkte der Große Kurfürst die Insel, damals „Kaninchenwerder“ genannt, an Johann Kunckel, der dort Rubinglas herstellte. Kunckel wanderte 1688, nach dem Tode seines Gönners, nach Schweden aus. 1793 erwarb Friedrich Wilhelm II. die Insel und ließ für sich und Wilhelmine Encke, die spätere Gräfin Lichtenau, von dem Zimmermeister Brendel ein Schloß in Fachwerk errichten, das durch aufgenagelte Bretter mit Sandsteinsandbeschichtung verkleidet wurde (in jüngerer Zeit durch Betonverkleidung ersetzt). Vorlage für das Bauwerk soll eine Skizze der Gräfin gewesen sein, die sie – inspiriert durch die Erinnerung an ein verfallenes italienisches Schloß – angefertigt hatte. Das Schloß Pfaueninsel, kunstvoll in romantischem Ruinenstil ausgeführt, liegt in gepflegten Parkanlagen, die heute Naturschutzgebiet sind. Die beiden Türme des Gebäudes sind durch eine Wandelbrücke verbunden (ursprünglich aus Holz, 1807 durch eine eiserne Brücke, ein frühes Erzeugnis der Berliner Eisengießerei, ersetzt). Die kostbare Innenausstattung des Schlosses mit Gegenständen alter Berliner Handwerkskunst erhalten.
  • 25 Pfennig Burg Gemen. Burg Gemen, eine hochragende malerische Baugruppe, ist jetzt eine beliebte Jugendburg. Der unregelmäßige runde Umfang erweist sie als eine der ältesten Anlagen des Landes, die wohl auf eine frühgeschichtliche Ringburg zurückgeht. In der Mitte des 13. Jahrhunderts trug Goswin von Gemen, um vor dem Bischof von Münster geschützt zu sein, seine Burg dem Grafen von Kleve zu Lehen auf.Heinrich III. von Gemen, der 1370 die Burg erhielt, führte eine Blütezeit herbei. Er gründete ein Territorium und baute Gemen zum Schloß aus. Sein Sohn Johann II. setzte seit 1420 das Werk fort. 1492 erlosch das Geschlecht. Es erbten die Grafen von Holstein-Schaumburg: Jobst II. (1557 bis 1583) kämpfte mit seinem Vetter Wilhelm von Oranien. Daher plünderte 1568 Herzog Alba Gemen. 1640 erhielten die Grafen von Limburg-Styrum die Herrschaften, 1644 erbte Graf Adolf den Besitz und verlegte seine Hofhaltung nach Gemen an die Familie von Landsberg-Velen, die das Bauwerk ausstattete und bewohnte und es seit 1946 als Jugendburg an das Bistum Münster verpachtet.
  • 90 Pfennig Burg Vischering. Vischering, eine bedeutende und malerische Wasserburg, ließ Bischof Gerhard von Münster kurz vor 1271 zur Sicherung gegen die Herren von Lüdinghausen errichten. Es gab sie als Lehen an die Drosten von Wulfheim, die sich seitdem von Drosten nannten und die Burg noch jetzt besitzen (Grafen Droste zu Vischering). 1521 wütete ein Brand, 1720 und zu Ende des 19. Jahrhunderts fanden Umbauten statt. Jetzt dient die Burg Vischering als Museum. Die Burg zeigt noch wehrhaften Charakter. Sie ist umschlossen durch ein Wall- und Grabensystem. Haupt- und Vorburg liegen in einem Teich. Eine Brücke führt zur Hauptburg, die sich in kreisförmiger Geschlossenheit zeigt. Sie stammt im Kern noch aus dem 13. Jahrhundert.
  • 210 Pfennig Schwanenburg. Die Schwanenburg in Kleve, eine eindrucksvolle Baugruppe, im 17. und 18. Jahrhundert von zahlreichen niederländischen Malern dargestellt, erhebt sich über Kleve, auf einem Hügel (Clive = Kliff). Dieser war schon in spätkarolingischer Zeit befestigt und gab dann dem bekannten Grafengeschlecht den Namen. Eine Sage leitet dessen Herkunft vom "Schwanenritter" ab: Ein Herr von Kleve habe eine schöne Tochter hinterlassen, die von Heiratswilligen bedrängt worden sei. Da habe sie einen Schwan erblickt, der ein Schiffchen zog und darin einen stattlichen Mann, vom Gral her kommend. Er habe sie geheiratet und drei Kinder mit ihr gehabt. Sie habe ihn entgegen seiner Weisung nach seiner Herkunft gefragt, worauf er verschwunden sei. Ein Karfunkel im Wappen soll die Abkunft vom Schwanenritter bezeugen. Die Sage stammt aus Brabant und kam wohl durch Familienbeziehung nach Kleve. Das Geschlecht bewohnte die Burg etwa seit der Mitte des 11. Jahrhunderts. Nach seinem Erlöschen fiel das Gebiet 1368 an die Grafen von Mark (seit 1417 Herzöge). Herzog Adolf (1394-1448) ließ die romantische Anlage spätgotisch ausgestalten: Neubau des Spiegelturms (1429 vollendet). Johann Wyrenbergh gab dem Schwanenturm seine einprägsame Form (1453 fertig). 1444 stürzte die Kapelle ein. 1456 und 1462 wurde sie neu gewölbt. Unter Wilhelm dem Reichen (1539-1592) fügte Maximilian Pasqualini seit 1560 den Wirtschaftshof an (1816 abgebrochen). 1614 fiel Kleve an Brandenburg. 1663 bis 1666 ließ Kurfürst Friedrich Wilhelm die Burg durch Pieter Post umgestalten. Die Lücke zwischen Schwanenturm und Spiegelturm wurde geschlossen und ein neuer Querflügel zwischen Vorburg und Hauptschloß errichtet, die Höfe erhielten umlaufende Arkaden. Seit 1771 erfolgten Abbrüche, seit 1828 führte die preußische Justizverwaltung Umbauten durch. 1944/45 erlitt die Burg schwere Schäden (bis 1955 beseitigt). Jetzt dient sie als Landgericht und birgt eine sehenswerte geologische Sammlung.
  • 230 Pfennig Burg Lichtenberg. Lichtenberg in der Pfalz, eine der größten Burgen Deutschlands, auf hohem Bergrücken gelegen, zeigt eindrucksvolle Bauten und Ruinen. Die Grafen von Veldenz gründeten den Wehrbau (Unterburg) als Schirmherren des Klosters Remigiusberg auf dessen Land, wohl schon im 12. Jahrhundert. 1214 befahl König Friedrich II. den Abbruch, jedoch wurde der Bau fortgesetzt. Um 1270 legte Heinrich von Geroldseck die Oberburg an (Bergfried mit Südpalas). Der Ostpalas entstand um 1325, der Westpalas um 1400. Wohl nach 1300 wurden untere und obere Burg durch Mauern miteinander verbunden. 1444 erbten die Herzöge von der Pfalz-Zweibrücken Lichtenberg, das zum Verwaltungsmittelpunkt wurde und bis 1758 Sitz eines Oberamts war. Die Burg brannte 1871 aus und wurde 1906-07 wieder hergestellt und dient seit 1911 als Gaststätte und seit 1922 auch als Jugendherberge.

Die Briefmarkenentwürfe stammen von dem Künstlerpaar Hella und Heinz Schillinger, Nürnberg, ebenso der Sonderstempel, und exklusiv für die Kunden der Firma Hermann E. Sieger haben die Künstler die Sonderumschläge gestaltet.

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